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Pinot Noir Assmannshausen

Jahrgang:
2011
Produzent:
Chat Sauvage
Land:
Deutschland
Region:
Rheingau
Klassifikation:
Ortswein
Abfüllung:
75cl
Traubensorten:
100%Pinot Noir
Volumen:
13 %
Lagerfähigkeit:
2023
Ausschanktemperatur:
15°-18°- C
Artikelnummer:
1363

CHF 36.00 inkl. MWST

Degu-Notiz/Weinbeschrieb

91 Falstaff
In den Lagen Frankenthal und Höllenberg auf Schiefer und Quarzig gewachsen. Feine fruchtaromatische Nase mit herrlicher Mineralität, feinen Gewürzen, Ausdruck und Tiefe; spürbar und angenehm dicht, kompakt und treffend strukturiert, die saftige Säure beinhaltet genügend und vor allem klare Frucht, die für Feinheit, Kraft und Länge steht. Ein ehrlicher Wein, der für seine Herkunft steht und für diese auch viel Ehre einlegt!
Von Chat Sauvage sind nun der Chardonnay «Clos de Schulz» und die beiden sehr beliebten Basis-Qualitäten Chardonnay Rheingau und Pinot Noir Rheingau wieder lieferbar. Beim Pinot Noir ist es neu der wunderbare Jahrgang 2015 und bei den Chardonnays konnte ich die letzten Flaschen vom 2015er kaufen. Der Jahrgang 2016 ist zwar ebenfalls exzellent gelungen, aber ein Jahr Flaschenreife bringt halt schon ein gut spürbares Plus an Ausdruck und Harmonie mit sich und es wäre schade, darauf zu verzichten.

Dass die Chat-Sauvage-Weine echt Klasse und Charakter haben, habe ich bereits in vorherigen Newslettern ausführlich beschrieben. Heute zitiere ich an dieser Stelle gerne aus dem aktuellen Führer vom topseriösen Gerd EICHELMANN:

"Alle Weine bestechen durch Finesse, verzichten auf Prahlerei, setzten auf Understatement. Sie sind kompromisslos trocken ausgebaut."

"Der Chardonnay Rheingau aus 2015 eröffnet mit passendem Holzfasseinsatz und muss den Vergleich mit burgundischen Vorbildern nicht scheuen. Das gilt auch für den „Clos de Schulz“ 2015, der, anfänglich noch etwas verschlossen, dann tolle Konzentration, cremigen Schmelz und Präzision ins Glas bringt."

"Wer einen spannungsreichen und eleganten Pinot Noir sucht, der sollte sich den 2012er Lorcher Kapellenberg notieren, der dabei Trinkfreude vermittelt und Assoziationen an die Côte de Nuits erweckt."

Bedenken Sie: Geerntet wird extrem wenig, der Betriebsschnitt liegt normalerweise bei 35 hl/ha. Der Ausbau ist wesentlich puristischer als man es vermuten würde, die grosse Arbeit wird im Rebberg geleistet. Auch der Umgang mit dem Holz ist konservativ, zumeist werden nur etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent neue, nur leicht getoastete französische Barriques verwendet, denn mit zurückhaltender Toastung will man die Frische der Weine erhalten.