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Pinot Noir HÖLLENBERG 1. Lage

Jahrgang:
2016
Produzent:
Chat Sauvage
Land:
Deutschland
Region:
Rheingau
Klassifikation:
Grosse Lage
Abfüllung:
75cl
Traubensorten:
100%Pinot Noir
Volumen:
13 %
Lagerfähigkeit:
2028
Ausschanktemperatur:
15°-18°- C
Artikelnummer:
2186

CHF 48.00 inkl. MWST

Degu-Notiz/Weinbeschrieb

2016 Pinot Noir HÖLLENBERG Assmannshausen, 13.5%

Eine wunderbare Nase, was für ein Spiel, zeigt Komplexität, Reichtum, betörende Rasse und eine schier unendliche Tiefe; man staunt und freut sich, dass diese anhält und lange andauert. Die Frucht auf der Zunge birgt ebenso Süsse, wie eine animierende, herbe und fast kühle Note, der Ausdruck auf der Zunge zeitigt Respekt und Freude vor Klarheit, Struktur, Rasse, Finesse und Transparenz. Mit zunehmendem Luftkontakt gesellt sich Cassis und ein wenig Rauch dazu. Natürlich schlummert hier sehr viel Lagerpotenzial drin, aber er ist bereits jetzt schon so saftig und voller Finesse, dass es schwer ist zu widerstehen. Jetzt bis 2036.

Jahrgang

2015: 95 Punkte von Stuart Pigott aus Jamessuckling.com

Dass die Chat-Sauvage-Weine echt Klasse und Charakter haben, habe ich bereits in vorherigen Newslettern ausführlich beschrieben. Heute zitiere ich an dieser Stelle gerne aus dem aktuellen Führer vom topseriösen Gerd EICHELMANN:

"Alle Weine bestechen durch Finesse, verzichten auf Prahlerei, setzten auf Understatement. Sie sind kompromisslos trocken ausgebaut."
"Der Chardonnay Rheingau aus 2015 eröffnet mit passendem Holzfasseinsatz und muss den Vergleich mit burgundischen Vorbildern nicht scheuen. Das gilt auch für den „Clos de Schulz“ 2015, der, anfänglich noch etwas verschlossen, dann tolle Konzentration, cremigen Schmelz und Präzision ins Glas bringt."
"Wer einen spannungsreichen und eleganten Pinot Noir sucht, der sollte sich den 2012er Lorcher Kapellenberg notieren, der dabei Trinkfreude vermittelt und Assoziationen an die Côte de Nuits erweckt."

Bedenken Sie: Geerntet wird extrem wenig, der Betriebsschnitt liegt normalerweise bei 35 hl/ha. Der Ausbau ist wesentlich puristischer als man es vermuten würde, die grosse Arbeit wird im Rebberg geleistet. Auch der Umgang mit dem Holz ist konservativ, zumeist werden nur etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent neue, nur leicht getoastete französische Barriques verwendet, denn mit zurückhaltender Toastung will man die Frische der Weine erhalten.