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Pinot Noir L. KAPELLENBERG 1. Lage

Jahrgang:
2016
Produzent:
Chat Sauvage
Land:
Deutschland
Region:
Rheingau
Klassifikation:
Grosse Lage
Abfüllung:
75cl
Traubensorten:
100%Pinot Noir
Lagerfähigkeit:
2028
Ausschanktemperatur:
15°-18°- C
Artikelnummer:
2187

CHF 52.00 inkl. MWST

Degu-Notiz/Weinbeschrieb

2016 Pinot Noir KAPELLENBERG Lorch, 13.5%

Der Mix aus burgundischer Würze, heller Frucht und kühler Mineralität ist exzellent, hat schon fast etwas Magisches. Da ist Kraft, viel Tiefe auch, man spürt Dichte, doch immer schwingt Frische und Jugendlichkeit mit, auch eine gewisse Herbheit. Hat Biss und Konzentration auf der Zunge und ist gleichzeitig verspielt, die Tannine sind griffig und die Säure saftig, gebündelt, kühl und vital. Ein höchst beeindruckender Kapellenberg, der Mächtigkeit hat, eine markante Struktur und sehr viel Zukunft. Jetzt bis 2936.

Jahrgang

2015: 95 Punkte von Stuart Pigott aus Jamessuckling.com

2012: 94 Punkte von Stuart Pigott aus Jamessuckling.com

Dass die Chat-Sauvage-Weine echt Klasse und Charakter haben, habe ich bereits in vorherigen Newslettern ausführlich beschrieben. Heute zitiere ich an dieser Stelle gerne aus dem aktuellen Führer vom topseriösen Gerd EICHELMANN:

"Alle Weine bestechen durch Finesse, verzichten auf Prahlerei, setzten auf Understatement. Sie sind kompromisslos trocken ausgebaut."
"Der Chardonnay Rheingau aus 2015 eröffnet mit passendem Holzfasseinsatz und muss den Vergleich mit burgundischen Vorbildern nicht scheuen. Das gilt auch für den „Clos de Schulz“ 2015, der, anfänglich noch etwas verschlossen, dann tolle Konzentration, cremigen Schmelz und Präzision ins Glas bringt."
"Wer einen spannungsreichen und eleganten Pinot Noir sucht, der sollte sich den 2012er Lorcher Kapellenberg notieren, der dabei Trinkfreude vermittelt und Assoziationen an die Côte de Nuits erweckt."

Bedenken Sie: Geerntet wird extrem wenig, der Betriebsschnitt liegt normalerweise bei 35 hl/ha. Der Ausbau ist wesentlich puristischer als man es vermuten würde, die grosse Arbeit wird im Rebberg geleistet. Auch der Umgang mit dem Holz ist konservativ, zumeist werden nur etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent neue, nur leicht getoastete französische Barriques verwendet, denn mit zurückhaltender Toastung will man die Frische der Weine erhalten.