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Pinot Noir L. SCHLOSSBERG

Jahrgang:
2017
Produzent:
Chat Sauvage
Land:
Deutschland
Region:
Rheingau
Klassifikation:
Grosse Lage
Abfüllung:
75cl
Traubensorten:
100%Pinot Noir
Volumen:
13.5 %
Lagerfähigkeit:
2037
Ausschanktemperatur:
15°-18°- C
Artikelnummer:
2571

CHF 80.00 inkl. MWST

Degu-Notiz/Weinbeschrieb

2017 PINOT NOIR Lorch SCHLOSSBERG,  Rheingau, 13.5%

Mitteldunkles Karminrot, klar und mit Tiefe. Würziges und kraftvolles Bukett, voller Tiefgründigkeit und Komplexität, man spürt auf Anhieb, dass hier ein grosser Wein im Glas liegt. Und das Besondere daran ist die leichtfüssige und lockere Art der Eleganz und des Reichtums. Man kann die Finger kaum mehr davon lassen, es ist zu gut und zu stimmig dafür. Grossartige Struktur im Ansatz, viel Kraft und Würze auch hier, extraktreich, saftiger Stoff, komplett trocken, aber doch mit Fruchtsüsse bzw. mit süsswürzigen und feinkörnigen Tanninen, mächtig und elegant, aber nirgends Schwere, hallt sehr lange nach und bleibt ewiglich haften. Einfach genial gut!

 

94 Punkte FALSTAFF

2017 Lorch Schlossberg Pinot Noir trockenWeingut Chat Sauvage

Ätherischer Duft, Wacholder, Baumharz, dunkle Himbeere, dezentes Holz. Im Mund mit handwerklich extrahiertem, mürb-körnigem Tannin, vertikaler Säurestruktur, aber auch mit genug Fleisch und Frucht, um die Struktur in Fülle zu verwandeln. Dicht, lang, immens jung.

 

Je öfter man Weine von Chat Sauvage trinkt, desto höher steigen der Respekt für dieses Weingut und die Vorfreude auf die nächste Flasche.Diese Pinot Noirs gehören klar in die weltweit höchste Liga aller Pinot Noirs. Der Grund dafür liegt in der eleganten Art und Weise, wie hier Würze, Frucht und Kraft in einer Stimmigkeit und Feinheit vermählt werden, die ihresgleichen sucht. Bedenken Sie: Geerntet wird extrem wenig, der Betriebsschnitt liegt normalerweise bei 35 hl/ha. Der Ausbau ist wesentlich puristischer als man es vermuten würde, die grosse Arbeit wird im Rebberg geleistet. Der Umgang mit dem Holz ist konservativ, der Neuholzanteil liegt bei fünfundzwanzig Prozent. Nur leicht getoastete französische Barriques werden verwendet, denn mit zurückhaltender Toastung will man die Frische der Weine erhalten. Mehr Details über die Arbeit im Weinberg und im Keller wie auch über die Philosophie des Hauses finden Sie auf Chat-Sauvage.de!Öffnet man heute eine gereifte Flasche, z.B. einen 2011er Assmannshauen, einen 2012er Drachenstein oder 13er Kapellenberg, wird einem schnell warm ums Herz, es duftet herrlich aus dem Glas und der Fluss über den Gaumen ist einfach nur köstlich und sehr befriedigend, weil er Kraft in sich trägt, mit Würze und Geschmeidigkeit gesegnet ist, wie auch mit Saftigkeit und Reintönigkeit und am Ende noch sehr lange nachhallt. Genau so viel Trinkfreude bereiten heute auch die frisch importierten Weine aus den Jahrgängen 2017, 2018 und 2019. Jugendlichkeit, Frische, Reichtum, Würze und Kraft vereinen sich angenehm druckvoll und harmonisch. Grosse Klasse!