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Pinot Noir Rüdesheim

Jahrgang:
2018
Produzent:
Chat Sauvage
Land:
Deutschland
Region:
Rheingau
Klassifikation:
Ortswein
Abfüllung:
75cl
Traubensorten:
100%Pinot Noir
Volumen:
13 %
Lagerfähigkeit:
2033
Ausschanktemperatur:
15°-18°- C
Artikelnummer:
2569

CHF 42.00 inkl. MWST

Degu-Notiz/Weinbeschrieb

2018 PINOT NOIR Rüdesheim,  Rheingau, 14%

Die Reben wachsen auf Lösslehm und Quarzit.

Ein „Ortswein“, der es gewaltig in sich hat, je mehr Luft man ihm gibt, desto weiter macht er auf und zieht einem in seinen Bann. Faszinierende Würze und schönes Spiel zwischen Frische und Rasse, die Fruchttiefe ist der Wahnsinn für diese Preislage und an Mineralität fehlt es definitiv auch nicht. Kraftvoll, würzig und saftig im Ansatz auch an Fülle fehlt es nicht, getragen von kompakter Säure und Struktur, echt der Hammer, selbst am 3. Tage nach der Öffnung noch exzellent zum Trinken. Hat schön Fleisch am Knochen und eine tolle Zukunft vor sich, sofern man in 10 Jahren noch Flaschen davon hat. Er ist jetzt eigentlich zu gut, um ihn liegen zu lassen. Jetzt bis 2034.

 

Je öfter man Weine von Chat Sauvage trinkt, desto höher steigen der Respekt für dieses Weingut und die Vorfreude auf die nächste Flasche.Diese Pinot Noirs gehören klar in die weltweit höchste Liga aller Pinot Noirs. Der Grund dafür liegt in der eleganten Art und Weise, wie hier Würze, Frucht und Kraft in einer Stimmigkeit und Feinheit vermählt werden, die ihresgleichen sucht. Bedenken Sie: Geerntet wird extrem wenig, der Betriebsschnitt liegt normalerweise bei 35 hl/ha. Der Ausbau ist wesentlich puristischer als man es vermuten würde, die grosse Arbeit wird im Rebberg geleistet. Der Umgang mit dem Holz ist konservativ, der Neuholzanteil liegt bei fünfundzwanzig Prozent. Nur leicht getoastete französische Barriques werden verwendet, denn mit zurückhaltender Toastung will man die Frische der Weine erhalten. Mehr Details über die Arbeit im Weinberg und im Keller wie auch über die Philosophie des Hauses finden Sie auf Chat-Sauvage.de!Öffnet man heute eine gereifte Flasche, z.B. einen 2011er Assmannshauen, einen 2012er Drachenstein oder 13er Kapellenberg, wird einem schnell warm ums Herz, es duftet herrlich aus dem Glas und der Fluss über den Gaumen ist einfach nur köstlich und sehr befriedigend, weil er Kraft in sich trägt, mit Würze und Geschmeidigkeit gesegnet ist, wie auch mit Saftigkeit und Reintönigkeit und am Ende noch sehr lange nachhallt. Genau so viel Trinkfreude bereiten heute auch die frisch importierten Weine aus den Jahrgängen 2017, 2018 und 2019. Jugendlichkeit, Frische, Reichtum, Würze und Kraft vereinen sich angenehm druckvoll und harmonisch. Grosse Klasse!