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Pinot Noir «Selection Schulz» Rheingau

Jahrgang:
2015
Produzent:
Chat Sauvage
Land:
Deutschland
Region:
Rheingau
Abfüllung:
75cl
Traubensorten:
100%Pinot Noir
Volumen:
13.5 %
Lagerfähigkeit:
2030
Ausschanktemperatur:
14°-16°- C
Artikelnummer:
2066

CHF 27.50 inkl. MWST

Degu-Notiz/Weinbeschrieb

96 Punkte im Gault&Millau-Deutschland 2019
2015 Pinot Noir «Selection Schulz»
Aus Quarzit und Schiefer-Lagen, Sept. 2017 gefüllt, 3000 Flaschen.Leuchtendes und tiefes Rubinrot; viel Frucht, Kirschen, dunkle Beeren, ein Hauch von Kräutern, Rauch und Schiefer, eingebettet in fast süss wirkende Würze, die Präsenz erinnert an einen Côte de Nuits; füllt den Gaumen aus mit Kraft, sanftem Druck, geschmeidiger Fülle, saftiger Säure und griffigen Tanninen. Natürlich ist das Holz in diesem jugendlichen Stadium noch zu erkennen, doch es ist genügend Fruchttiefe, Rasse und Struktur da. Besonders zum Essen macht er jetzt schon Freude, wird noch deutlich zulegen. Jetzt bis 2030.

93 Punkte von Stuart Pigott aus JamesSuckling.com:
"Wonderfully fragrant, but also blessed with a solid tannin structure and more ripeness than the regular 2015 pinot noir from this producer. Long, refined, dry finish. Mostly from the Pfaffenwies site of Lorch. Drink or hold."

Weingut Chat Sauvage, Rheingau
Dass die Chat-Sauvage-Weine echt Klasse und Charakter haben, habe ich bereits in vorherigen Newslettern ausführlich beschrieben. Heute zitiere ich an dieser Stelle gerne aus dem aktuellen Führer vom topseriösen Gerd EICHELMANN:        

"Alle Weine bestechen durch Finesse, verzichten auf Prahlerei, setzten auf Understatement. Sie sind kompromisslos trocken ausgebaut."

"Der Chardonnay Rheingau aus 2015 eröffnet mit passendem Holzfasseinsatz und muss den Vergleich mit burgundischen Vorbildern nicht scheuen. Das gilt auch für den „Clos de Schulz“ 2015, der, anfänglich noch etwas verschlossen, dann tolle Konzentration, cremigen Schmelz und Präzision ins Glas bringt."

"Wer einen spannungsreichen und eleganten Pinot Noir sucht, der sollte sich den 2012er Lorcher Kapellenberg notieren, der dabei Trinkfreude vermittelt und Assoziationen an die Côte de Nuits erweckt."
Bedenken Sie: Geerntet wird extrem wenig, der Betriebsschnitt liegt normalerweise bei 35 hl/ha. Der Ausbau ist wesentlich puristischer als man es vermuten würde, die grosse Arbeit wird im Rebberg geleistet. Auch der Umgang mit dem Holz ist konservativ, zumeist werden nur etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent neue, nur leicht getoastete französische Barriques verwendet, denn mit zurückhaltender Toastung will man die Frische der Weine erhalten.