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Pinot Noir trocken, Shelter Winery

Jahrgang:
2016
Produzent:
Shelter Winery
Land:
Deutschland
Region:
Baden
Klassifikation:
Gutswein
Abfüllung:
75cl
Traubensorten:
100%Pinot Noir
Volumen:
13 %
Lagerfähigkeit:
2036
Ausschanktemperatur:
15°-18°- C
Artikelnummer:
2055

CHF 34.00 inkl. MWST

Degu-Notiz/Weinbeschrieb

2016 PINOT NOIR, Shelter Winery, 13% Alk.
Dunkles Rubinrot mit tiefem Kern. Elegantes und tiefgründiges Fruchtbukett mit Walderdbeeren und balsamischen sowie mineralischen Noten, hat wahrhaft Tiefe und Kraft, total reintönig, vielschichtig und klar im Aromenbild, durchzogen von Mineralität und kreidiger Würze. Der Gaumenfluss vermittelt Eleganz, sanften Druck, herbe und gleichzeitig auch süsse, dicht bepackte Frucht, animierende Kräuernoten, sowohl Tiefe und auch Fruchtfestigkeit. Exzellente, saftige und präzise, tragende Säure, die für Länge und Frische sorgt. Verblüffend ist die Stabilität und Entwicklung, die dieser wunderbare Pinot Noir geöffnet selbst nach drei Tagen noch zeigt. Er gewinnt mit zunehmendem Luftkontakt an Format und Gewicht. Jetzt bis 2035.

92 Punkte Falstaff:
"Rauchig und hefewürzig, aber auch kleine rote Beeren, Kräuter. Sehr fein extrahierter Wein, feinkörniges, aber auch festes und frisches Tannin in mittlerer Menge, ein lebendiger Nerv gibt Spannung und Länge, Saftigkeit und mineralische Untertöne geben Eleganz. Klassische Burgunderproportionen."

Bewertungen
Die 2016er sind noch jung auf dem Markt, Bewertungen sind folglich noch keine verfügbar, werden aber bestimmt schon bald folgen.
Empfehlungen für die Weine der Shelter Winery gibt es mittlerweile aber unzählige. Ob Stuart Pigott, der dem 2015 Pinot Noir 96 Punkte gab und ihn zum Pinot Noir des Jahres 2017 in der FAZ ausgewählt hat, oder der Gault-Millau-Deutschland, der demselben Wein 93 Punkte zusprach und den Spätburgunder bereits zum zweiten Mal zum besten preiswerten Spätburgunder gewählt hat, aber auch Jancis Robinson, Peter Rüedi von der Weltwoche, Michael Merz, der Feintrinker vom Sonntagsblick, oder der fleissige Schweizer Weinblogger Adrian VanVelsen haben sich in den letzten 12 Monaten wortreich und voller Begeisterung über die Weine der Shelter Winery geäussert.

Hier die Notiz von Stuart Pigott zum 2015 Pinot Noir, publiziert auf der Homepage von James Suckling: 96 Punkte
"The top red from this small producer is prominently labeled Pinot Noir to differentiate it from the regular quality one labeled Spätburgunder, and what a wine it is in 2015! The nose is brimming with earth, spices, lemon peel and smoke. Although only medium- to full- bodied, it has a ravishing interplay of ripeness, stacks of fine-grained, dry tannins and a cool, mineral freshness that plays out beautifully on the long finish. Better from 2019. The still-fresh 2005 gives an idea of where this is going."

17 Punkte im VINUM 1/2018
«Das ist das Beste, was wir je erzeugt haben. Da hat alles gestimmt!», schwärmt Espe. Zu Recht! Legt vor allem in Sachen Schmelz und Fülle gegenüber seinem kleinen Bruder zu, wobei er stets die Gradlinigkeit und Straffheit behält, für die das Weingut bekannt ist. Frische Kräuterigkeit, elegante Tannine, Zartbitterschokolade und fein integriertes Holz. Der Preis: ein Schnäppchen!

93 Punkte Falstaff 2018
2015 Pinot Noir: Straff geschnürtes Aromenpaket in der Nase, mit Rauch, Speck, Tabak, Röstnoten und Herrenschokolade, unterlegt von dunkler Beerenfrucht und Zwetschgenmus. Tiefgründige Frucht mit feinkörnigem Gerbstoff, herber Charakter mit fordernder Säure. Seriös.

Die Shelter Winery aus Baden ist ein Musterbeispiel punkto Finesse und Tiefe

Shelter Winery, Kenzingen, Baden

Das Weingut liegt in Kenzingen und gehört Hans-Bert Espe und Silke Wolf. Die 5 Hektaren Rebberge sind verteilt auf drei Spitzenlagen im badischen Breisgau: Malterdingen (Bienenberg), Bombach (Sommerhalde) und Kenzingen (Hummelberg). 95 Prozent davon sind mit Pinot Noir bepflanzt. Abgefüllt werden am Ende zwei Rotweine. Aus den allerbesten Trauben entsteht der traumhaft würzige «PINOT NOIR» und aus den verbleibenden guten Trauben entsteht der absolut geniale «SPÄTBURUNDER», der punkto Preis-/Genuss-Verhältnis wohl kaum zu schlagen ist. Der Jahrgang 2016 begeistert mit Klarheit, äusserst tiefgründiger Frucht, herber Würze, Kraft und Rasse.  Ausgebaut werden beide in französischer Eiche mit nur wenig Neuholzanteil.

 

Trinkreife

Mit ihrer herrlich saftigen Fruchttiefe und Würze bereiten beide trockenen Rotweine heute schon erstklassiges Pinot-Noir-Vergnügen. Am besten bei ca. 15° C servieren und so früh wie möglich öffnen. Falls Sie die Pinots lieber mit Flaschenreife mögen: Der SPÄTBURGUNDER hält locker 10 und der PINOT NOIR gegen 20 Jahre durch.