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Le Merle aux Alouettes IGP Pays d'Oc

Jahrgang:
2015
Produzent:
Alain Chabanon
Land:
Frankreich
Region:
Languedoc
Klassifikation:
Coteaux du Languedoc
Abfüllung:
150cl
Traubensorten:
100%Merlot
Volumen:
13.5 %
Lagerfähigkeit:
2035
Ausschanktemperatur:
14°-16°- C
Artikelnummer:
2313

CHF 84.00 inkl. MWST

Degu-Notiz/Weinbeschrieb

2015 Le Merle aux Alouettes, 13.5%
IGP Pays D'oc (Indication Géographique Protégée)

Auf kargem, steinigem und kalkhaltigem Lehmboden, geerntet wird nur morgens. Zu 100 Prozent Merlot, 30 hl/ha, Spontangärung, nach 36 Monaten - davon 24 Ausbau im Betonei - ungeschönt abgefüllt.
Tiefe, rubinrote Farbe mit hellem Glanz, reiches Bukett mit klarer Zeichnung. Dunkle Pflaumen, herbe Schokolade, ein Hauch Lakrize und vielschichtige Mineralität sind eingebettet in eine tiefgründige, holunderartige Fruchtsüsse, immer mit Frische gepaart, wirklich sehr eindrücklich. Genauso geht es weiter auf der Zunge mit ordentlich viel Kraft. Die saftige Säure ist kompakt eingebunden, die Tannine sind rund, griffig und strahlen Extraktsüsse aus, der Fluss ist ergiebig, mit fruchtigem Schmelz. Endet reintönig, geschmeidig und animierend. Ein sehr hochwertiger Merlot, es dominert nicht die Primärfrucht, sondern ein Mix aus herbdunkler Mineralität, eleganter Kraft und Fruchtsüsse, die abrundet und Harmonie und Balance bringt. Genauso einsetzen wie grosse Bordeaux, Rhôneweine oder Kalifornier. Jetzt bis 2030+.

75-cl   CHF 41.00, Magnum CHF 84

Alain Chabanon
Alain Chabanon hat sein Weingut Ende der 80er Jahre gegründet und 1992 seinen ersten Jahrgang abgefüllt. Studiert hat er in Bordeaux und Montpellier und später sehr viel gelernt bei Alain Brumont, dem Gründer von Château Montus und der Domaine Bouscassé in Madiran. Heute wird Alain Chabonon als Kult-Winzer verehrt und seine Weine sind international gesucht. Er produziert auf 17 Hektaren gerade mal 60'000 Flaschen pro Jahr. Dabei werden sämtliche Reben nach biodynamischen Grundsätzen gepflegt. Mehr Bio geht nicht. Stilistisch geht Alain seinen eigenen Weg und es grenzt fast an ein Wunder, dass mit so geringen Erträgen solch finessenreiche und frische Weine möglich sind.