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Le Merle aux Alouettes IGP Pays d'Oc

Jahrgang:
2016
Produzent:
Alain Chabanon
Land:
Frankreich
Region:
Languedoc
Klassifikation:
Coteaux du Languedoc
Abfüllung:
75cl
Traubensorten:
100%Merlot
Volumen:
13.5 %
Lagerfähigkeit:
2036
Ausschanktemperatur:
14°-16°- C
Artikelnummer:
2460

CHF 41.00 inkl. MWST

Degu-Notiz/Weinbeschrieb

2016 Le Merle aux Alouettes, 13.5%
IGP Pays D’oc (Indication Géographique Protégée)
Auf kargem, steinigem und kalkhaltigem Lehmboden, geerntet wird nur morgens. Zu 100 Prozent Merlot, 30 hl/ha, Spontangärung, nach 36 Monaten Ausbau - 24 davon in Foudres aus französischer Eiche à 3000 Liter. Ungeschönt abgefüllt.
Die Farbe ist dunkelrot, klar und auch leuchtend. Frisch geöffnet zeigt sich neben dezenter, ausgereifter, rotbeeriger Frucht auch Mineralität. Es fällt nur dem auf, der danach sucht, dass hier alles federleicht, reintönig und jugendlich daherkommt. Davon, dass dieser Merlot aus einem erstklasigen Terroir (Kieselsteine und Lehmuntergrund) stammt, dass die Erntemenge mit nur 30 hl extrem klein war und der Ausbau 36 Monate gedauert hat, das spürt man erst einen Tag später, wenn die Jugendlichkeit dem ersten Anflug von Reife Platz macht, wenn die Konturen markanter werden, die Tiefe sich öffnet, Feinheiten klarer erkennbar werden und man dann sehen kann, wie viel Finesse hier tatsächlich drinsteckt. Ein grosser Rotwein, der es mit den besten der Welt aufnehmen kann. Die Schönheit kommt von innen, kein Make up, einfach nur gut. Jetzt bis 2030.

Alain Chabanon
Alain Chabanon hat sein Weingut Ende der 80er Jahre gegründet und 1992 seinen ersten Jahrgang abgefüllt. Studiert hat er in Bordeaux und Montpellier und später sehr viel gelernt bei Alain Brumont, dem Gründer von Château Montus und der Domaine Bouscassé in Madiran. Heute wird Alain Chabonon als Kult-Winzer verehrt und seine Weine sind international gesucht. Er produziert auf 17 Hektaren gerade mal 60'000 Flaschen pro Jahr. Dabei werden sämtliche Reben nach biodynamischen Grundsätzen gepflegt. Mehr Bio geht nicht. Stilistisch geht Alain seinen eigenen Weg und es grenzt fast an ein Wunder, dass mit so geringen Erträgen solch finessenreiche und frische Weine möglich sind.