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Pinot Noir Assmannshausen

Jahrgang:
2015
Produzent:
Chat Sauvage
Land:
Deutschland
Region:
Rheingau
Klassifikation:
Ortswein
Abfüllung:
75cl
Traubensorten:
100%Pinot Noir
Volumen:
13 %
Lagerfähigkeit:
2030
Ausschanktemperatur:
15°-18°- C
Artikelnummer:
2058

CHF 34.00 inkl. MWST

Degu-Notiz/Weinbeschrieb

2015 Pinot Noir Assmannshausen

Leuchtendes und tiefes Rubinrot; markante und sehr ansprechende, von Frucht und Mineralität betonte Nase, hier steckt schon richtig Klasse und Charakter drin, die Würze strahlt Kraft und gleichzeitig auch Feinheit aus, das ist echt beeindruckend. Auf der Zunge geht es genauso weiter, der Fluss ist kompakt, straff, mit saftiger Säure, griffigen Tanninen und blitzsauberer, dunkelwürziger Frucht und Mineralität. Ein Klassewein mit glänzender Zukunft, höchst animierend. Als Essensbegleiter ist der Assmannshausen auch schon jetzt ein Hochgenuss, mit ein paar Jahren Flaschenreife wird man ihn gerne auch einfach so trinken. Jetzt bis 2030.

93 Punkte von Stuart Pigott aus JamesSuckling.com:

"A seductive pinot noir with a great harmony of cherries and subtle oak on the nose. Medium-bodied and already very silky, in spite of the generous tannins. The finish is long and elegant. Mostly from the Bischofsberg site of Rüdesheim. Only coarse filtration at bottling. Drink or hold."

 

Weingut Chat Sauvage, Rheingau
Dass die Chat-Sauvage-Weine echt Klasse und Charakter haben, habe ich bereits in vorherigen Newslettern ausführlich beschrieben. Heute zitiere ich an dieser Stelle gerne aus dem aktuellen Führer vom topseriösen Gerd EICHELMANN:        

"Alle Weine bestechen durch Finesse, verzichten auf Prahlerei, setzten auf Understatement. Sie sind kompromisslos trocken ausgebaut."

"Der Chardonnay Rheingau aus 2015 eröffnet mit passendem Holzfasseinsatz und muss den Vergleich mit burgundischen Vorbildern nicht scheuen. Das gilt auch für den „Clos de Schulz“ 2015, der, anfänglich noch etwas verschlossen, dann tolle Konzentration, cremigen Schmelz und Präzision ins Glas bringt."

"Wer einen spannungsreichen und eleganten Pinot Noir sucht, der sollte sich den 2012er Lorcher Kapellenberg notieren, der dabei Trinkfreude vermittelt und Assoziationen an die Côte de Nuits erweckt."
Bedenken Sie: Geerntet wird extrem wenig, der Betriebsschnitt liegt normalerweise bei 35 hl/ha. Der Ausbau ist wesentlich puristischer als man es vermuten würde, die grosse Arbeit wird im Rebberg geleistet. Auch der Umgang mit dem Holz ist konservativ, zumeist werden nur etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent neue, nur leicht getoastete französische Barriques verwendet, denn mit zurückhaltender Toastung will man die Frische der Weine erhalten.