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Pinot Noir Rheingau

Jahrgang:
2015
Produzent:
Chat Sauvage
Land:
Deutschland
Region:
Rheingau
Abfüllung:
75cl
Traubensorten:
100%Pinot Noir
Volumen:
13 %
Lagerfähigkeit:
2025
Ausschanktemperatur:
14°-16°- C
Artikelnummer:
1988

CHF 23.00 inkl. MWST

Degu-Notiz/Weinbeschrieb

91 Punkte von Stuart Pigott aus JamesSuckling.com:
"Lively cherry and wild-berry aromas with only a hint of smoky oak make this an immediately appealing pinot noir. For this producer's simplest wine of the vintage the balance and length are impressive. Drink or hold."

2015 Pinot Noir Rheingau, 13%
Schon die Nase ist höchst erstaunlich und erfreut mit feinsten und tiefgründigen Aromen von Pinot Noir und einem herrlichem Spiel von Würze, Frucht und erdigen Noten, alles mit solider Präsenz und mit der nötigen Kraft. Gerade die Kraft, die hier dahinter steckt ist beeindruckend, einerseits durch ihr Spiel und andererseits durch die präsente Dichte, die hier ohne Ende vorherrscht. Ganz erstaunlich, wie viel Würze und Kraft hier nach dem Abgang noch haften bleiben, ein ganz erstaunlicher Wein!  

Weingut Chat Sauvage, Rheingau
Dass die Chat-Sauvage-Weine echt Klasse und Charakter haben, habe ich bereits in vorherigen Newslettern ausführlich beschrieben. Heute zitiere ich an dieser Stelle gerne aus dem aktuellen Führer vom topseriösen Gerd EICHELMANN:        

"Alle Weine bestechen durch Finesse, verzichten auf Prahlerei, setzten auf Understatement. Sie sind kompromisslos trocken ausgebaut."

"Der Chardonnay Rheingau aus 2015 eröffnet mit passendem Holzfasseinsatz und muss den Vergleich mit burgundischen Vorbildern nicht scheuen. Das gilt auch für den „Clos de Schulz“ 2015, der, anfänglich noch etwas verschlossen, dann tolle Konzentration, cremigen Schmelz und Präzision ins Glas bringt."

"Wer einen spannungsreichen und eleganten Pinot Noir sucht, der sollte sich den 2012er Lorcher Kapellenberg notieren, der dabei Trinkfreude vermittelt und Assoziationen an die Côte de Nuits erweckt."
Bedenken Sie: Geerntet wird extrem wenig, der Betriebsschnitt liegt normalerweise bei 35 hl/ha. Der Ausbau ist wesentlich puristischer als man es vermuten würde, die grosse Arbeit wird im Rebberg geleistet. Auch der Umgang mit dem Holz ist konservativ, zumeist werden nur etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent neue, nur leicht getoastete französische Barriques verwendet, denn mit zurückhaltender Toastung will man die Frische der Weine erhalten.