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Pinot Noir Rüdesheim

Jahrgang:
2016
Produzent:
Chat Sauvage
Land:
Deutschland
Region:
Rheingau
Klassifikation:
Ortswein
Abfüllung:
75cl
Traubensorten:
100%Pinot Noir
Volumen:
13 %
Lagerfähigkeit:
2031
Ausschanktemperatur:
15°-18°- C
Artikelnummer:
2185

CHF 37.00 inkl. MWST

Degu-Notiz/Weinbeschrieb

2016 Pinot Noir Rüdesheim, 13.5%

Hier steckt schon ganz schön viel Kraft und Stoff drin, alles saftig, fruchtbetont, mineralisch und würzig verpackt, was für ein grandioser Pinot Noir, diese Nase ist unheimlich verführerisch und einnehmend. Zeigt Frische, viel Saft und Präsenz auf der Zunge, auch Druck, eleganter Fluss mit pikanten Fruchtpunkten, alles voll von Harmonie und Charakter. Ein exzellenter Ortswein, der locker auch als „Erste Lage“ durchgehen würde. Hat viel Fleisch am Knochen und eine tolle Zukunft vor sich, sofern man in 10 Jahren noch Flaschen davon hat. Er ist jetzt eigentlich zu gut, um ihn liegen zu lassen. Jetzt bis 2030.

Jahrgang

2015: 93 Punkte von Stuart Pigott aus Jamessuckling.com

 

Weingut Chat Sauvage, Rheingau
Dass die Chat-Sauvage-Weine echt Klasse und Charakter haben, habe ich bereits in vorherigen Newslettern ausführlich beschrieben. Heute zitiere ich an dieser Stelle gerne aus dem aktuellen Führer vom topseriösen Gerd EICHELMANN:        

"Alle Weine bestechen durch Finesse, verzichten auf Prahlerei, setzten auf Understatement. Sie sind kompromisslos trocken ausgebaut."

"Der Chardonnay Rheingau aus 2015 eröffnet mit passendem Holzfasseinsatz und muss den Vergleich mit burgundischen Vorbildern nicht scheuen. Das gilt auch für den „Clos de Schulz“ 2015, der, anfänglich noch etwas verschlossen, dann tolle Konzentration, cremigen Schmelz und Präzision ins Glas bringt."

"Wer einen spannungsreichen und eleganten Pinot Noir sucht, der sollte sich den 2012er Lorcher Kapellenberg notieren, der dabei Trinkfreude vermittelt und Assoziationen an die Côte de Nuits erweckt."
Bedenken Sie: Geerntet wird extrem wenig, der Betriebsschnitt liegt normalerweise bei 35 hl/ha. Der Ausbau ist wesentlich puristischer als man es vermuten würde, die grosse Arbeit wird im Rebberg geleistet. Auch der Umgang mit dem Holz ist konservativ, zumeist werden nur etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent neue, nur leicht getoastete französische Barriques verwendet, denn mit zurückhaltender Toastung will man die Frische der Weine erhalten.